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Gartenstühle

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Gartenstühle aus hochwertigem Holz
Gartenstühle aus hochwertigem Holz

Gartenstühle aus Holz - Die Geschichte der Sitzkultur im Freien

Gartenstühle aus Holz gehören zu den Klassikern, die man schon im späten Mittelalter kannte. Damals war die Sitzkultur im Freien aber eher dem Adel und reichen Bürgern vorbehalten und man nutzte zum Teil auch die Stühle aus den Wohnräumen. Vor allem in Gebieten mit gemäßigtem Klima gehörte es bald zum guten Ton, die Teestunde am Nachmittag unter einem Baldachin zu verbringen. Nach und nach entwickelte sich daraus die Gartensitzkultur wie wir sie heute kennen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann man den Urlaub im Süden zu verbringen und so lernten die Nordeuropäer das bunte, südländische Treiben kennen, das sich vorwiegend im Freien und auf öffentlichen Plätzen abspielte. Die Industrie stellte sich auf die neuen Wünsche ein und im Handel tauchten die ersten Gartenstühle aus Holz auf. Klappsessel für den Balkon oder der klassische Stapelstuhl wurden bald beliebte, platzsparende Lösungen für kleine Gärten und Balkone. Die Themen Haltbarkeit und Pflegeaufwand wurden zu wichtigen Entscheidungsträgern beim Kauf neuer Gartenstühle und natürlich werden neue Designs auch von der aktuellen Mode beeinflusst. Neben dem Budget und dem persönlichen Geschmack sind Haltbarkeit und Bequemlichkeit wichtige Entscheidungshilfen beim Kauf, denn jedes Material hat seine Vor- und Nachteile.

Das Platzangebot auf Terrasse oder Balkon entscheidet mit

Obwohl jeder Gartenstuhl als Sitzmöglichkeit für eine einzelne Person gedacht ist, verbrauchen die verschiedenen Ausführungen unterschiedlich viel Platz. Vor allem auf kleinen Balkonen oder romantischen Terrassen ist das Platzangebot begrenzt und die Gartenstühle sollten leicht sein und sich platzsparend verstauen lassen. Klappstühle bieten meist nur wenig Sitzfläche, was nicht nur für ältere Menschen einen Nachteil darstellt.  Stapelstühle hingegen bieten mehr Sitzfläche, haben eine durchgehende Rückenlehne und lassen sich mit passenden Auflagen schnell zu bequemen Sitzgelegenheiten machen, auf denen sogar stundenlanges Sitzen zum Vergnügen wird. Vier oder fünf Stühle lassen sich problemlos aufeinander stapeln und platzsparend lagern. Hochlehner mit breiten Armlehnen gibt es ebenfalls in klappbaren Varianten, die sich auf wenigen Zentimetern verstauen lassen. Für großzügige Terrassen eignen sich moderne Loungemöbel sehr gut. Breite und gut gepolsterte Sitzflächen lassen aus dem Sitzplatz im Freien ein zweites Wohnzimmer für die sonnigen Tage im Jahr werden. Die Gartenstühle im Lounge-Charakter verbrauchen allerdings viel Stauraum im Winter, denn sie lassen sich nicht stapeln oder zusammenklappen.

Edelhölzer lassen Gartenstühle langlebig werden

Die Optik ist natürlich ein großes Kriterium beim Kauf von Gartenmöbeln und naturverbundene Gartenbesitzer tendieren gern zu Produkten aus Holz. Witterungsbeständige Edelhölzer haben den Markt inzwischen erobert. Sie haben eine wesentlich höhere Lebenserwartung und benötigen weniger Pflege. Gartenstühle aus den Holzarten Eukalyptus oder Akazie stehen seit einigen Jahren neben Ausführungen aus asiatischen Edelhölzern zur Verfügung. Teakholz ist ein astfreies Holz, das ohne Reißen und Werfen trocknet und damit eine glatte Oberfläche garantiert. Die natürlichen Öle des Teakbaums schützen das Holz auch ohne Nachbehandlung vor Witterungseinflüssen und Schädlingen und es entstehen pflegeleichte und langlebige Gartenmöbel. Im Gegensatz zu heimischen Hölzern, wie z. B. der Kiefer, müssen Gartenstühle aus Akazie oder Teak nicht lackiert oder lasiert werden. Hier reicht eine mehr oder weniger regelmäßige Pflege mit einem Holzöl. Je nach Standort und Ausmaß der Bewitterung der Gartenmöbel, sollte hier individuell entschieden werden wie oft das Ölen notwendig ist. Das Ölen des Holzes erfolgt jedoch lediglich aus optischen Gründen und zur Auffrischung des Holzfarbtons. Ein handelsübliches Holzöl bietet meist keinen separaten Schutz gegen Bläue, Fäulnis und holzzerstörende Schädlinge.   

Kunststoff ist pflegleicht und stabil

Ein leichter Gartenstuhl aus Kunststoff wird gern wegen seinem geringen Pflegeaufwand gekauft. In verschiedenen Farben erhältlich und damit passend zur restlichen Gartenausstattung, lassen sich die Kunststoffstühle meist stapeln oder zusammenklappen und verbrauchen wenig Stauraum. Den Winter können die Kunststoffmöbel im Freien verbringen. Mit geeigneten Reinigungsmitteln lassen sich Verschmutzungen unkompliziert abwaschen, wenn die neue Gartensaison beginnt. Klappbare Hochlehner sorgen für mehr Sitzkomfort und mit schönen Textilauflagen wird aus einem einfachen Kunststoffstuhl ein beliebter Platz zum Ausruhen. Bei Multipositionsstühlen lässt sich die Rückenlehne individuell einstellen und bei einigen Ausführungen entsteht zusammen mit einer Fußbank ein Liegestuhl, der zum Ausruhen einlädt und später wieder mit aufrechter Lehne platzsparend verstaut werden kann.

Edle Optik und pflegeleichte Oberflächen - Kunststoffgeflecht liegt im Trend

Wo Gartenstühle aus Kunststoff aus optischen Gründen nicht in Frage kommen, kann auf ein Kunststoffgeflecht (Polyrattan) ausgewichen werden. Pflegeleicht und robust erhalten Gartenstühle mit Kunststoffgeflecht eine edle, hochwertige Optik, die an das empfindliche und filigrane Rattangeflecht erinnert. Loungeähnliche Gartenstühle und -sessel mit breiten Armlehnen laden zum Relaxen ein. Zur Reinigung kann der Dampfstrahler auf schonender Stufe eingesetzt werden. Bei den Stilrichtungen entscheidet allein der persönliche Geschmack, denn Hochlehner mit schmalen Armlehnen sind inzwischen ebenso erhältlich wie Gartenstühle mit besonders breiten Sitzflächen.

Vollmetall mit Schutzüberzug - haltbar und filigran

Gartenstühle aus beschichtetem Eisen oder Stahl sind seit mehreren Jahrzehnten weit verbreitet. Durch das Gittermetall, das als Rückenlehne und Sitzfläche verwendet wird, entsteht eine filigrane Optik und die Beschichtung sorgt dafür, dass das Metall rostfrei bleibt. Die langlebigen Gartenstühle aus Vollmetall bestehen meist aus runden, ovalen oder eckigen Hohlrohren. Die Wahl zwischen breiten und schmalen Sitzflächen ermöglicht eine Kaufentscheidung nach dem persönlichen Geschmack und Versionen mit verzierten Rückenlehnen sind vor allem für romantische Sitzecken mitten im Grünen sehr beliebt. Durch die geringe Oberfläche trocknen diese Stühle extrem schnell selbstständig nach einem Regenguss. Daher sind Metallgartenstühle auch in der Gastronomie sehr beliebt und dort bereits millionenfach im Einsatz.

Aluminium als leichte Alternative zu Vollmetall

Gartenstühle aus Aluminium sind leichter als Vollmetallstühle. In der Sonne erhitzt sich das Material jedoch schnell und es lohnt sich der Griff zu Ausführungen mit Holz- oder Textilsitzflächen, die sich hingegen nur langsam erwärmen. Alternativ kann ein Sitzkissen eine zu starke Erwärmung verhindern. Aluminium rostet nicht, ist aber empfindlich und damit pflegeintensiver als Vollmetall mit einer schützenden Beschichtung. Den Winter müssen Gartenstühle mit Aluminiumgestell in einem überdachten Raum verbringen, denn Wasserrückstände in den Rohren könnten bei Frost das Material sprengen.

Welche Materialien sind nach einem Regenguss schnell wieder trocken?

Teakholz nimmt vergleichsweise viel Wasser auf und benötigt daher auch nach einem kurzen Regenschauer einige Zeit um Abtrocknen. Die Oberfläche von lackierten Holzstühlen wirkt wasserabweisend, doch wenn kleine Pfützen nicht zeitnah aufgewischt werden, kann das Wasser den Lack angreifen und schädigen. Gartenstühle aus Kunststoff lassen sich mit einem Lappen sehr schnell wieder trocken wischen. Unansehnliche Wasserflecke entstehen auf der Oberfläche nur, wenn Regenwasser regelmäßig von starker Sonneneinstrahlung getrocknet wird. Da das Kunststoffgeflecht der Polyrattan-Gartenstühle wie das Gittermetall der Vollmetallstühle nur wenig Oberfläche zur Pfützenbildung bietet, trocknen Sitzfläche und Rückenlehne sehr schnell wieder ab.

Können alle Gartenstühle im Winter auf der Terrasse verbleiben?

Grundsätzlich kann natürlich jeder Gartenstuhl auch im Winter im Freien bleiben, wenn er vor Feuchtigkeit geschützt wird. Die modernen Ausführungen sind für solche Temperaturschwankungen gut gerüstet. Allerdings gibt es verschiedene Schwachstellen, die einen schnelleren Verschleiß begünstigen, wenn Feuchtigkeit an das Material gelangen kann. Nicht rostfreie Schrauben oder andere rostende Metallverbindungen sehen häufig schon nach dem ersten Winter unansehnlich aus und auch die Stabilität der Stühle lässt bei angerosteten Verbindungen nach. Vor allem Holzkonstruktionen, die mit Metallverbindungen bestückt wurden, sollten daher im Winter trocken gehalten werden. Ein Stapelstuhl aus reinem Kunststoff kann nicht rosten und hochwertige Ausführungen überstehen den Wechsel zwischen hohen und niedrigen Temperaturen problemlos. Die glänzenden Oberflächen werden allerdings schnell stumpf und vergrauen, wenn die Kunststoffstühle dauerhaft jedem Wetter ausgesetzt sind. Ein Gartenstuhl aus heimischem Holz oder Edelhölzern wie Teak und Akazie sollte im Winter auf jeden Fall gegen Nässe und Frost geschützt werden. Wasser dringt sonst ins Material ein und dehnt sich bei Frost aus. So werden auch harte Hölzer gesprengt und erhalten unschöne Risse.


Direkte Sonneneinstrahlung lässt Kunststoff irreparabel ausbleichen

Die UV-Strahlen der Sonne lassen unbehandeltes Holz schnell vergrauen und Kunststoff ausbleichen. Vor allem bei dunklen Gartenstühlen ist die Wirkung der Sonnenstrahlen oft schon nach einer Saison zu sehen und wo Gartenstühle ungeschützt vor Sonne und Regen im Freien stehen, erhöht sich der Pflegeaufwand deutlich. Besonders günstige Ausführungen werden an sehr warmen Tagen extrem heiß und sind ohne Auflage kaum nutzbar. Vor allem Kinder können sich daran schnell verbrennen und günstige Stapelstühle verlieren außerdem an Stabilität, wenn die Sonne stundenlang intensiv auf den Kunststoff einwirkt.

Gartenstühle richtig pflegen & überwintern

Wenn in der Garage oder im Gartenhaus im Winter nicht ausreichend Stauraum für die Gartenstühle vorhanden ist, sollten sie platzsparend an einer möglichst wind- und regengeschützten Stelle platziert und mit einer atmungsaktiven Abdeckung gegen Regen, Schnee und Eis geschützt werden. Geeignete Abdeckungen für Stapelstühle gibt es im Handel ebenso wie für Hochlehner oder für hochwertige Gartenstühle mit Kunststoffgeflecht und Aluminiumgestell. Soll die Sitzgruppe an ihrem Platz verbleiben, lohnt sich auch der Kauf einer großen Abdeckung mit Ösen. Sie kann über die komplette Sitzgruppe gelegt werden und wird dann mit einem Seil so befestigt, dass sie auch Winterstürme schadlos übersteht. Damit Regen- oder Schmelzwasser gut ablaufen kann, sollte sich unter der Mitte der Plane die höchste Stelle befinden. Ein Gartenstuhl kann dazu z. B. einfach auf den Tisch gelegt werden. Für alle Gartenstühle empfiehlt sich eine jährliche Reinigung mit geeigneten Pflegemitteln. Je regelmäßiger Kunststoff gereinigt wird, desto länger glänzt die Oberfläche. Holz lässt sich mit Pflegeöl gegen die natürliche Vergrauung schützen. Spezielle Geflechtreiniger und Gartenmöbelgrundreiniger enthalten Inhaltstoffe, die das Material schonen und beim Lösen von Schmutz, Vogelkot und Grünansätzen helfen. 

Gartenstühle
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