Die Sauna ist ein Ort für die körperliche und geistige Reinigung. Regelmäßige Besuche in der beliebten Schwitzkammer wirken stressreduzierend und aktivieren dein Immunsystem, sodass deine Abwehrkräfte gestärkt werden.
Mit unseren 11 wertvollen Tipps erfährst du mehr über das richtige Verhalten vor, während und nach dem Saunabesuch. So profitierst du von den gesundheitsfördernden Auswirkungen, erfährst die pure Entspannung und kannst beim nächsten Mal mit Sicherheit richtig Saunieren.
Richtig saunieren für Anfänger und Profis
Damit du alle Vorteile der heißen Gesundheitsoase nutzen kannst, gibt es einige Aspekte, die helfen, deinen Körper zu unterstützen, damit du dich rundum wohlfühlen kannst. Wir stellen dir die 11 wichtigsten Ratschläge vor.
Tipp 1: Nimm dir ausreichend Zeit
Sauna-Tag ist Entspannungstag, daher plane entsprechend Zeit ein. Zwischen den Saunagängen und danach solltest du nicht hetzen, sondern dir Zeit nehmen und die Erholung genießen.
Tipp 2: Achte auf die Signale deines Körpers
Solltest du dich zu einem Zeitpunkt unwohl fühlen, weil beispielsweise der Aufguss heißer ist, als es dir guttut, verlasse die Schwitzstube, auch wenn du die vorgegebene Zeitdauer noch nicht erreicht hast. Saunieren folgt keinem festgelegten Plan, sondern sollte so erfolgen, dass du dich zu jedem Zeitpunkt wohlfühlst.
Tipp 3: Wähle den optimalen Zeitpunkt für die Schwitzstube
Die Sauna morgens oder am Vormittag zu besuchen, gibt dir einen Frischekick und sorgt für einen guten Start in den Tag. Zu dieser Tageszeit ist der Organismus bestrebt, mehr Wärme aufzunehmen als später am Tag. Extra-Tipps für Sauna-Neulinge:
- Abends saunieren kann den Biorhythmus verwirren
- Am besten in einer milden Sauna bei 50 bis 60 Grad Celsius starten
- Setze dich in die unteren Bankreihen, da es nach oben hin immer heißer wird
Tipp 4: Sauniere nicht mit vollem oder leerem Magen
Ein voller Magen kann den Kreislauf zusätzlich belasten und ein leerer zu Unterzuckerung führen. Nimm daher in einem gewissen Zeitabstand vor dem Saunagang leichte Kost zu dir.
Tipp 5: Verzichte auf Alkohol und Zigaretten
Verzichte, vor dem Saunieren und während der Ruhephasen, auf den Konsum von Zigaretten und Alkohol. Nikotin verengt die Blutgefäße und Alkohol erweitert diese, was zu Kreislaufproblemen führen kann. Zudem kann man sich unter Alkoholeinfluss leicht überschätzen und die Warnsignale des Körpers überhören.
Tipp 6: Sorge für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr
Versorge deinen Körper vor dem Saunagang mit ausreichend Flüssigkeit. Zwischen den Saunagängen ist es nicht ratsam zu trinken, da dies den Entschlackungsprozess stört. Nach dem Schwitzen gleichst du den Flüssigkeitsverlust idealerweise mit Mineralwasser, leichten Saftschorlen oder Tee wieder aus.
Tipp 7: Dusche vor dem Saunagang
Dusche dich vor dem Saunagang gründlich ab. Dies dient der Hygiene und minimiert den natürlichen Fettfilm auf der Haut. Trockne dich gut ab, denn so erleichterst du deinem Körper das Schwitzen. Verwende je ein Duschhandtuch und ein Saunahandtuch.
Tipp 8: Leg dich flach auf den Rücken
Leg dich optimalerweise flach in Rückenlage hin, damit sich der gesamte Körper in einer Temperaturzone befindet. Kurz bevor du die Kabine verlässt, setz dich für einige Minuten aufrecht, um deinen Kreislauf beim Aufstehen nicht zu belasten. Wenn du dabei deine Position auf eine der unteren Bänke wechselst, wird dein Körper noch besser auf den bevorstehenden Temperaturwechsel und das Aufstehen vorbereitet.
Tipp 9: Kühl dich nur so stark ab, wie es dir guttut
Die kalte Dusche nach dem letzten Saunagang ist unerlässlich, da die extremen Temperaturunterschiede den Stoffwechsel anregen und das Herz-Kreislauf-System trainieren. Wie stark die Abkühlung gewählt wird, hängt aber von deinen individuellen Voraussetzungen und Befindlichkeiten oder auch von medizinischen Empfehlungen ab. Schonender für den Kreislauf ist es, sich nicht unmittelbar nach dem Verlassen der heißen Kabine kalt zu duschen, sondern sich zunächst ein wenig Bewegung an der frischen Luft zu gönnen.
Tipp 10: Beachte die Reihenfolge beim Abduschen
Wähle für die Dusche deine persönliche Wohlfühl-Temperatur und reinige so den Körper vom Schweiß. Auf Seife oder Duschgel kannst du dabei getrost verzichten. Dies könnte den Säureschutzmantel deiner Haut aus dem Gleichgewicht bringen und die Haut austrocknen. Creme dich stattdessen nach dem Duschen mit einer fettigen Creme ein. Es ist empfehlenswert, sich in folgender Reihenfolge abzuduschen: Führe den Strahl vom rechten Fuß an aufwärts über das Bein bis zum Arm. Dann langsam zur linken Körperhälfte in Richtung des Herzens.
Tipp 11: Nicht erkältet saunieren
Solltest du unter Erkältungssymptomen leiden, genest du besser im Bett als in der Sauna. Mit dem Besuch in der Schwitzkammer kannst du allerdings vorbeugend dein Immunsystem stärken. Bei chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen können Saunabesuche förderlich sein. Besprich dies vorab jedoch unbedingt mit deinem behandelnden Arzt.
Richtig Saunieren - Fazit
Achte auf dein Bauchgefühl und deinen Körper. Solange du dich wohlfühlst, machst du alles richtig. Wenn du dazu unsere Ratschläge beherzigst, wird dein Saunabesuch zu einer Auszeit vom Alltag und hilft dir, neue Energie zu tanken. P.S.: Du wünschst dir eine Sauna im eigenen Zuhause? Liebäugelst du mit der Anschaffung einer eigenen Sauna? In unserem Online-Shop findest du das passende Saunaholz sowie Sauna-Bausätze und mehr für deine Wellness-Oase zu Hause und/oder im eigenen Garten.