Nachhaltigkeit
Holz mit Herkunft
Wir handeln mit einem Naturprodukt. Deshalb wollen wir genau wissen, woher unser Holz kommt und wie es zu dir gelangt. Hier erfährst du, wie wir unsere Lieferkette prüfen, welche Siegel wir führen und was wir im Betrieb konkret tun.

Werkstoff Holz
Holz speichert Kohlenstoff – solange es verbaut ist
Bäume nehmen beim Wachsen CO₂ auf und speichern einen Teil davon als Kohlenstoff im Holz. Dort bleibt er, solange das Holz als Boden, Terrasse oder Fassade genutzt wird. Wird es verbrannt oder verrottet, wird das CO₂ wieder freigesetzt.
Unbehandeltes Holz ist biologisch abbaubar. Kesseldruckimprägniertes Holz und WPC gehören dagegen nicht auf den Kompost.
Je länger ein Boden oder eine Terrasse hält, desto länger bleibt der Kohlenstoff gespeichert – und desto seltener wird neues Holz gebraucht. Ein gepflegter Holzboden hält Jahrzehnte, eine Terrasse aus Hartholz je nach Holzart viele Jahre.
Unsere Lieferkette
Sorgfältig eingekauft, selbst geprüft
Viele Hölzer importieren wir selbst, andere kaufen wir bei Partnern in der EU – möglichst direkt beim Hersteller. Unsere Lieferanten kennen wir persönlich – und die Lieferkette prüfen wir selbst.
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01
Wald
Das Holz wird im Wald geschlagen. Wir erfassen die Holzart und das Land, in dem es geschlagen wurde.
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02
Produktion
Sägewerke schneiden und trocknen das Holz. Welche Werke beteiligt waren, lassen wir uns nachweisen.
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03
Prüfung
Vor dem Einkauf prüfen wir die Nachweise zu legalem Einschlag und Herkunft – so, wie es das EU-Recht verlangt.
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04
Einkauf
Wir importieren selbst oder kaufen in der EU. Jede Lieferung wird dokumentiert.
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05
Lager Bremen
Im Lager kontrollieren wir die Ware und machen sie für den Versand fertig.
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06
Zu dir
Gebündelt verschickt, bis vor deine Haustür.
Was wir bei jeder Lieferung prüfen
Holz aus illegalem Einschlag darf in der EU nicht verkauft werden. Bis Ende 2026 regelt das die EU-Holzhandelsverordnung (EUTR), danach die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR). Wir prüfen und dokumentieren das für jede Lieferung.
Wir erfassen Holzart, Einschlagsland und Lieferweg – für jede Lieferung.
Lieferanten ohne FSC®- oder PEFC-Zertifikat prüfen wir besonders genau – zum Beispiel anhand von Einschlagsgenehmigung, Transportpapieren und einer Mengenbilanz über die ganze Kette.
Ergibt unsere Prüfung ein Risiko, fordern wir zusätzliche Nachweise an – zum Beispiel Zertifikate oder unabhängige Prüfberichte. Lässt sich das Risiko nicht ausräumen, kaufen wir nicht.
Gut zu wissen
Holz ohne Zertifikat ist nicht automatisch illegal. Gerade kleine Forstbetriebe können sich eine Zertifizierung oft nicht leisten. Wenn dir ein Siegel wichtig ist, achte auf die FSC®- oder PEFC-Kennzeichnung am Produkt.
Ausblick
EU-Entwaldungsverordnung: Was sich ändert
Mit dem 30. Dezember 2026 löst die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) die EUTR ab. Sie verlangt von Unternehmen, die Holz in die EU einführen – also auch von uns –, deutlich mehr Nachweise.
Wir stehen in direktem Kontakt mit unseren Lieferanten. Das hilft uns, die neuen Nachweise rechtzeitig zu beschaffen.
Viele Hölzer importieren wir selbstRückverfolgbarkeit per Geodaten bis zur Einschlagfläche
Nachweis, dass dort nach dem 31.12.2020 weder Wald gerodet noch Naturwald in eine Plantage umgewandelt wurde
Sorgfaltserklärung im EU-Informationssystem – vor jedem Import
Tropenholz
Tropenholz: Worauf es ankommt
Illegale Rodungen schaden dem Regenwald. Deshalb prüfen wir bei jedem Tropenholz, ob es legal geschlagen wurde und woher es genau kommt.
Tropenhölzer sind sehr hart und von Natur aus langlebig, auch ohne chemischen Holzschutz. Zu jedem Produkt nennen wir dir Holzart und Einschlagsland.
Tropenhölzer entdeckenSo prüfen wir Tropenholz
- Nachweise zu Legalität und Herkunft für jede Lieferung
- Ipé und Cumaru: Einfuhr nur mit Genehmigung nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES)
- Risikobewertung für jede Lieferung: Land, Holzart, Lieferkette
- Lieferantenprüfung nach unserem Sorgfaltspflichtsystem
- Ausgewählte Hölzer zusätzlich FSC®-zertifiziert
Außerdem im Sortiment: Ipé, Bongossi, Guyana Teak
Siegel & Zertifikate
Von unabhängigen Stellen geprüft
Das RAL-Gütezeichen Holzhandel (RAL-GZ 274) ist kein Umweltsiegel: Es bestätigt Qualität und Kundenorientierung unseres Handels, regelmäßig geprüft von einer unabhängigen Gütegemeinschaft. FSC® und PEFC zertifizieren die Bewirtschaftung der Wälder und jede Stufe des Handels bis zu uns. Zertifizierte Artikel sind im Shop gekennzeichnet.
Mehr erfahrenAlternativen zu Hartholz
Nicht jedes Projekt braucht Hartholz. Je nach Einsatz passt ein anderes Material besser.
Bambus
Bambus wächst sehr schnell nach. Als Terrassendiele oder Fassade ist er eine robuste Alternative zu Hartholz.
WPC & BPC
Diese Dielen bestehen aus Holz- bzw. Bambusfasern und Kunststoff. Sie sind unempfindlich gegen Witterung, Schimmel und Insekten. Die genaue Zusammensetzung steht in der Produktbeschreibung.
Modifiziertes Holz
Kebony®, Accoya®, OrganoWood® und Thermoholz werden mit Wärme oder chemischen Verfahren haltbar gemacht. So erreichen Hölzer aus gemäßigten Zonen eine Haltbarkeit wie Tropenholz.

Was wir im Betrieb tun
Konkrete Maßnahmen in Versand, Verpackung und Verwaltung.

Versand
Wir bündeln Sendungen, um Wege zu verkürzen und Leerfahrten zu vermeiden. Mit unseren Speditionen achten wir auf gut ausgelastete Ladungen.
Verpackung
Unser Füllmaterial stellen wir selbst her. So kaufen wir weniger Verpackungsmaterial zu.
Verwaltung
Lager, Aufträge und Kundenkommunikation laufen digital. So brauchen wir kaum Papier und haben alle Abläufe im Blick.