Wenn Du Deine Sauna selbst bauen oder renovieren willst, ist die Wahl des richtigen Holzes entscheidend. Denn nicht jedes Holz ist hitzebeständig, splitterfrei oder frei von Harz. Hier erfährst Du, welches Holz sich für die Sauna eignet – und welches Du besser nicht verwenden solltest.

Diese Holzarten eignen sich besonders gut für die Sauna

1. Espe:
Ein Klassiker im Saunabau. Espe ist harzfrei, splittert kaum und bleibt auch bei hohen Temperaturen angenehm kühl. Ideal für Saunabänke!

2. Abachi (Ayous):
Dieses tropische Holz ist extrem hitzebeständig und splittert nicht. Weil es eine geringe Wärmeleitfähigkeit hat, eignet es sich perfekt für Liegen und Rückenlehnen.

3. Hemlock:
Ein harzfreies Nadelholz aus Nordamerika – beliebt für Wand- und Deckenverkleidungen. Es hat eine ruhige Maserung und ein angenehmes Raumklima.

4. Thermoholz (z. B. Thermo-Espe):
Durch die Thermobehandlung wird das Holz noch resistenter gegen Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Besonders langlebig!

Diese Holzarten solltest Du in der Sauna vermeiden

1. Harzhaltige Nadelhölzer (z. B. Kiefer, Fichte, Lärche):
Bei Hitze tritt Harz aus – das kann nicht nur unschön aussehen, sondern auch zu Verbrennungen führen.

2. Stark astige Hölzer:
Äste können sich bei Hitze lösen oder Risse bilden – Verletzungsgefahr! Außerdem wirken sie unruhig in der Optik.

Was ist das beste Holz für die Sauna?

Pauschal lässt sich das nicht sagen – es hängt von der Anwendung ab:

  • Für Saunabänke: Abachi oder Espe
  • Für Wandverkleidungen: Hemlock oder Thermoholz
  • Für Design-Liebhaber: Thermo-Espe mit dunklem Look

Fazit: Das richtige Saunaholz macht den Unterschied

Achte auf harzfreie, splitterarme und hitzebeständige Holzarten. Dann steht dem entspannten Saunagang nichts im Weg.