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Bambus Terrassendielen

(4 Artikel gefunden)

Die Herstellung von Bambus Terrassendielen

Objektbild Bambus Terrassendielen

Bambus ist von Natur aus sehr biegsam und flexibel. Bis aus den hohlen Stängeln harte, wetterfeste Dielen für die Terrasse entstehen, sind einige Arbeitsschritte notwendig. Die geernteten Bambusstängel werden maschinell gesplittet und dann entfernt man die wenigen Verdickungen und die dünne, grüne Außenhaut. Übrig bleiben helle, etwa 5 Zentimeter breite Streifen, die als Ausgangsmaterial für die Produktion von Möbeln oder Terrassendielen aus Bambus dienen. Nach einem Reinigungsbad, das eventuellen Schimmelbefall und Schädlinge vernichtet, wird der Zucker im Bambus durch Erhitzen herausgelöst. Bei diesem Schritt ändert der helle Bambus seine Farbe und wird so dunkelbraun wie die späteren Terrassendielen. Die Bamboo-Streifen werden nun zu einzelnen Fasern aufgesplittet. Da Bambus eigentlich sehr flexibel und weich ist, sorgt dieser Arbeitsschritt dafür, dass die Fasern anschließend unter hohem Druck mit einer Harzmischung verpresst werden können. Die Harzmenge bestimmt dabei mit, welche Härte das Endprodukt haben wird.  Für Terrassendielen wird mehr Harz beigemischt als für die Produktion von Möbelholz. Die durch das Verdichten entstandenen Balken werden anschließend zu Bambusdielen für die Terrasse geschnitten oder im Ganzen als Baumaterial genutzt. Die gute Alternative zu Tropenhölzern liegt farblich voll im Trend, denn die dunklen Brauntöne sind seit einigen Jahren sehr beliebt.
 

Bambus Terrassendielen richtig verlegen

Bambus Terrassendielen für den Garten lassen sich im Prinzip genau so verlegen wie Dielen aus teuren Tropenhölzern. Da das Material durch die hohe Verdichtung besonders hart und langlebig ist, sollten auch hier alle Bohrlöcher vorgebohrt werden. Auf einer sicheren Unterkonstruktion, die für ausreichend Belüftung sorgt und Regenwasser ableiten kann, wird jede Bambus Terrassendiele mit Edelstahlclips und den dazugehörigen Schrauben befestigt. Als Material für die Unterkonstruktion kann ebenfalls Bambus genutzt werden. Vorgeölt und mit Nut an der Stirnseite bieten wir speziell dazu angefertigte Bambusbalken an. Eine Unterfütterung aus Gummigranulat-Pads sorgt dafür, dass das Regenwasser zügig ablaufen kann und die Balken der Unterkonstruktion nicht auf nassem Erdreich liegen und aufquellen können.
 

Die Pflege von Bambus Terrassendielen
 

Da die Terrassendiele aus Bambus bereits vorgeölt geliefert wird, ist eine sofortige Holzbehandlung nach dem Verlegen nicht zwingend notwendig. Das Öl wird bereits werksseitig aufgetragen und schützt das Holz vor Schädlingen und UV-Strahlen. Vor allem die Strahlen der Sonne würden für das Ausbleichen und die typische Vergrauung der Hölzer sorgen. Nach zwei oder drei Jahren im Garten sollten die Dielen nachgeölt werden. Dafür gibt es spezielle Holzpflegeöle, die tief ins Innere der Hölzer eindringen und diese so für die nächsten Jahre vor Verwitterung schützen. Mit diesem geringen  Pflegeaufwand sind Terrassendielen aus Bambus extrem langlebig und ihre dunkle Farbe wirkt auch nach Jahren noch wie neu. Rohe, unbehandelte Bambus Terrassendielen sollten unmittelbar nach dem Verlegen geölt werden, damit auch sie von Anfang an allen Witterungseinflüssen lange unbeschadet standhalten können.
 

Bambus wächst schnell nach und wird umweltschonend verarbeitet
 

Im Gegensatz zu anderen, langsam wachsenden Hölzern steht das Gras namens Bambus immer in ausreichender Menge zur Verfügung und kann das ganze Jahr über geerntet und zu Bambusparkett, Bambus Terrassendielen oder Möbeln verarbeitet werden. Unter günstigen Bedingungen kann eine Pflanze am Tag um mehr als einen Meter wachsen. Die Pflanze filtert während ihrer Wachstumsphase CO2 aus der Luft und verbessert so bereits die Ökobilanz. Da das fertige Baumaterial extrem hart und damit belastbar ist, sind Konstruktionen aus Bambus auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Der nachhaltige Rohstoff wächst in mehreren Teilen der Erde und wird in der Regel vor Ort zum Endprodukt verarbeitet. So sind keine langen Transportwege notwendig und es wird weniger CO2 produziert. Reste der Stängel werden zur Gewinnung von Wärme direkt vor Ort genutzt und dienen als Brennstoff zur Erhitzung der Rundkammern, in denen der Zucker ausgelöst wird und der Bambus seine dunkle Farbe erhält. Da viele Arbeitsschritte bei der Produktion ohne künstliche Stoffe auskommen und mit Hitze oder hohem Druck gearbeitet wird, enthalten Terrassendielen aus Bambus keine giftigen chemischen Verbindungen, die die Umwelt belasten könnten.