Vorteile von Abachi Saunabanklatten 28x80 mm unbehandelt gehobelt
- Wärmeleitfähigkeit von rund 0,10-0,12 W/(m·K) - die Sitzfläche bleibt bei 90 °C spürbar kühler als Hartholz, genau darum ist Abachi der Standard für Bankauflagen
- Von Natur aus harzfrei - es tropft nichts auf die Haut und es verbrennt nichts, anders als bei Kiefer oder Fichte
- Splitterarm - Abachi bricht weich, scharfe Nadelholz-Splitter entstehen kaum, das zählt beim Saunieren ohne Kleidung
- Querschnitt 28x80 mm - schmale Latte für fein gegliederte Roste, du verteilst die Auflagepunkte auf mehr Einzelteile
- Sehr leicht mit 350-450 kg/m³ - lange Latten lassen sich beim Bankbau allein handhaben und ausrichten
- Gehobelt und unbehandelt geliefert - offenporige Oberfläche, die du im Saunaklima belassen oder mit Sauna-Holzschutzöl behandeln kannst
- Ruhige, hell cremegelbe Optik - gleichmäßiger Farbton ohne deutlichen Splint-Kern-Unterschied, das typische finnische Saunabild
Abachi Saunabanklatte 28x80 mm im Detail
Was diese Banklatte ausmacht, ist ihre Wärmeleitfähigkeit: Mit rund 0,10-0,12 W/(m·K) nimmt Abachi die Hitze der Kabine kaum an und gibt sie entsprechend langsam an die Haut ab. Eine Bank aus Eiche oder Buche wird bei 90 °C dagegen fast so heiß wie Metall und fällt als Sitzfläche aus. Der Querschnitt 28x80 mm ist die schmale Variante im Banklatten-Sortiment - du baust damit einen fein gegliederten Rost mit vielen Luftfugen statt weniger breiter Bohlen.
Ein Punkt, der bei der Planung oft untergeht: Abachi ist bewusst weich gewähltes Holz und statisch begrenzt. Die Latte ist die Auflage, nicht das Tragwerk. Die Last nimmt das Bankgestell auf, für das du eigene Querträger brauchst.
Anwendungsbereiche der Saunabanklatte
Du nutzt diese Latte überall dort, wo in der Kabine Haut auf Holz trifft: Sitz- und Liegeflächen, Rückenlehnen, Kopfstützen und Fußroste. Die 80 mm Breite eignet sich gut für Lehnen und schmalere Sitzreihen, bei denen ein feines Lattenbild gewünscht ist, und ebenso für Bodenroste im Saunaraum. Verbaut wird längs auf Querträgern, die Latten liegen mit gleichmäßiger Luftfuge nebeneinander. Für den tragenden Unterbau selbst greifst du zu Sauna-Kanteln, die den Rahmen der Kabine und das Bankgestell bilden. Draußen hat Abachi nichts zu suchen: Die Dauerhaftigkeitsklasse 5 nach DIN EN 350 bedeutet nicht dauerhaft, das Holz gehört in den trockenen Innenbereich.
Eigenschaften von Abachi
Abachi (Triplochiton scleroxylon) ist ein Laubholz aus dem tropischen West- und Zentralafrika und gehört zu den Malvengewächsen. Regional läuft dieselbe Art unter Wawa, Samba, Obeche oder Ayous. Mit 350-450 kg/m³ Rohdichte zählt sie zu den sehr leichten Hölzern, die Brinellhärte liegt bei etwa 17-19 N/mm² parallel zur Faser und 9-13 N/mm² senkrecht dazu. Diese Weichheit ist im Saunabau der eigentliche Grund für die Materialwahl: Sie hängt direkt mit der niedrigen Wärmeleitfähigkeit zusammen und sorgt dafür, dass das Holz bei Belastung weich nachgibt statt scharf zu splittern. Farblich zeigt sich Abachi hell cremegelb bis strohweiß mit sehr ruhiger, feiner Maserung und dunkelt über die Jahre leicht ins Hellgelbe nach. Nach DIN EN 350 liegt die Dauerhaftigkeit in Klasse 5 - im Saunaklima unproblematisch, weil die Hitze kein Pilzwachstum zulässt und das Holz in den trockenen Phasen schnell zurücktrocknet.
Verlegung und Verarbeitung der Saunabanklatte
Lagere die Latten mindestens 48 Stunden im Saunaraum, bevor du sie verbaust, damit sie das Raumklima annehmen. Verschraubt wird ausschließlich verdeckt von unten - auf der Sitzfläche darf kein Schraubenkopf und kein Nagel sichtbar sein, weil heißes Metall bei Hautkontakt zur Verbrennung führt. Als Schrauben genügt Edelstahl A2, Gerbstoffprobleme wie bei Eiche gibt es hier nicht. Vorbohren ist Pflicht: Das Holz ist weich, der Kopf sinkt sonst zu tief ein oder die Faser drückt sich weg. Zwischen den Latten lässt du eine gleichmäßige Luftfuge von 3 bis 8 mm, damit Schweiß und Feuchte abtrocknen können, zur Wand hin mindestens 10 bis 20 mm. Die Bank selbst wird hinter der Wandverkleidung eigenständig abgestützt - das Bankgewicht darf nach KAHRS-Vorgabe nicht von den Wandpaneelen getragen werden. Beim Zuschnitt und Schleifen trägst du eine Staubmaske, denn Abachi-Staub kann die Atemwege reizen. Passende Lehnen und Stützen findest du bei den Saunastützen und -lehnen.
Pflege der Abachi-Banklatten
Im Betrieb gilt: Wasser nur auf die Heizsteine gießen, niemals auf die Bank, und Sitzunterlagen verwenden - sie schützen die weiche Oberfläche vor Schweiß und Druckstellen. Nach jedem Saunagang wischst du die Bank mit einem sauberen, feuchten Tuch ab, fließendes Wasser bleibt draußen. Einmal jährlich prüfst du die Sitzflächen auf Schäden, ziehst die Verschraubungen nach, weil sich Verbindungen durch das Quellen und Schwinden lockern, und behandelst die Flächen mit einem dafür vorgesehenen Sauna-Holzschutzöl. Normale Möbel- oder Speiseöle gehören nicht auf Saunaholz, sie werden in der Hitze ranzig. Verfärbungen durch Schweiß sind normal und lassen sich wegen der geringen Härte leicht mit feinem Schleifpapier herausnehmen.
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Empfehlung vom Holzhandel Deutschland Team
Was du vermeiden solltest: die Latten direkt auf dem Wandpaneel aufzulagern. Die Paneele sind dafür statisch nicht ausgelegt - setze ein eigenes Gestell aus Kanteln dahinter, sonst reißen dir die Befestigungen mit der Zeit aus.
| Holzart | Abachi |
|---|---|
| Verfügbarkeit | Kommission |
| Zertifizierung | Green Choice |
| Gewicht | 1,4 kg |
| Länge | 1.950 mm |
| Breite | 80 mm |
| Stärke | 28 mm |
Abachi Saunabanklatten, 28x80 mm, unbehandelt, gehobelt
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