Dein Projekt, unser Service
- Art-Nr.
- 00003164
- Maße
- 25 × 145 mm
- Sortierung
- Standard
- Verfügbar
- 4.153,36 lfm
- Art-Nr.
- 18-204865
- Maße
- 20 × 70 mm
- Sortierung
- Standard
- Verfügbar
- 3,65 lfm
- Art-Nr.
- 18-201609
- Maße
- 21 × 90 mm
- Sortierung
- Standard
- Verfügbar
- 317,05 lfm
- Art-Nr.
- 18-204571
- Maße
- 25 × 90 mm
- Sortierung
- Standard
- Verfügbar
- 629,94 lfm
- Art-Nr.
- 00003164-B
- Maße
- 25 × 145 mm
- Sortierung
- Sortierrücklagen
- Verfügbar
- 188,10 lfm
Garapa Terrassendielen – Das helle Gold Südamerikas
Terrassendielen aus Garapa bringen die Sonne in deinen Garten. Mit ihrer exklusiven Optik und einem warmen, angenehmen Gelbton, der an Mandel oder Champagner erinnert, setzen sie helle Akzente und lassen selbst kleine Flächen größer und freundlicher wirken. Doch Garapa überzeugt nicht nur optisch: Es ist ein extrem dichtes und festes Hartholz, das fast astfrei und sehr homogen in der Farbe ist. Wegen seiner hohen Stabilität und Langlebigkeit ist es eine der beliebtesten Alternativen zu Bangkirai.
Inhalt
- Garapa im Überblick
- Herkunft und Botanik
- Eigenschaften: Härte und Stabilität
- Ausbluten und Eisenkontakt: Was du wissen musst
- Verarbeitung und Montage
- Pflege und Vergrauung
Herkunft und Botanik
Garapa-Holz wird aus den Stämmen der Baumarten Apuleia leiocarpa und Apuleia molaris gewonnen. Diese Giganten gehören zur Familie der Johannisbrotgewächse und stammen aus den tropischen Wäldern Südamerikas, vorwiegend aus dem Süden Brasiliens. Die Bäume erreichen eine beeindruckende Höhe von bis zu 50 Metern bei einem Stammdurchmesser von 60 bis 120 Zentimetern. Das Besondere daran: Sie bilden extrem lange, astfreie Stämme von 15 bis 25 Metern aus. Das erklärt, warum Garapa-Dielen so wunderbar glatt, astarm und gleichmäßig strukturiert sind.
Eigenschaften: Härte und Stabilität
Garapa ist ein Schwergewicht unter den Hölzern. Aufgrund seiner hohen Dichte wird es nicht nur für Terrassen, sondern teilweise sogar im direkten und indirekten Wasserbau eingesetzt. Die Vorteile für deinen Garten liegen auf der Hand:
- Hohe Formstabilität: Garapa neigt wegen seiner hohen Festigkeit nur minimal zum Verzug (Schüsseln oder Verdrehen).
- Weniger Risse: Anders als viele andere tropische Harthölzer neigt Garapa deutlich weniger zur Bildung von feinen Kopf- oder Trocknungsrissen.
- Dauerhaftigkeit: Das Holz ist sehr resistent gegen Fäulnis und Pilzbefall (Dauerhaftigkeitsklasse 2), was bei fachgerechter Montage eine lange Lebensdauer garantiert.
Ausbluten und Eisenkontakt: Was du wissen musst
Wie bei fast allen Tropenhölzern gibt es auch bei Garapa chemische Besonderheiten, die du bei der Planung beachten solltest:
- Ausbluten: Obwohl Garapa weniger stark ausblutet als beispielsweise Merbau, können in der Anfangszeit dennoch farbige Holzinhaltsstoffe durch Regen ausgewaschen werden. Achte bei der Montage darauf, dass das ablaufende Wasser nicht direkt auf empfindliche Fassaden oder helle Natursteine tropft, um Verfärbungen zu vermeiden.
- Eisen-Gerbstoff-Reaktion: Garapa reagiert extrem empfindlich auf Eisenmetalle. Kommt das Holz mit Stahlspänen (z.B. von Flexarbeiten in der Nähe) oder nicht-rostfreien Schrauben in Kontakt, entstehen tiefschwarze Flecken. Verwende daher ausschließlich Edelstahlschrauben (mindestens V2A) für die Befestigung.
Verarbeitung und Montage
Garapa lässt sich für ein Hartholz verhältnismäßig gut bearbeiten. Dennoch solltest du aufgrund der Dichte stets hartmetallbestückte Werkzeuge verwenden. Ein absolutes Muss ist das Vorbohren aller Schraublöcher (inklusive Senkung), um Spannungen im Holz zu vermeiden. Für die Unterkonstruktion empfehlen wir ebenfalls ein Hartholz (z.B. Angelim Pedra oder Garapa selbst) oder Aluminium, da Weichholz der Kraft der Garapa-Dielen auf Dauer nicht standhalten würde.
Pflege und Vergrauung
Farblich bewegt sich frisches Garapa in einem homogenen Spektrum von Gelb bis Honigbraun. Wie jedes Naturprodukt im Außenbereich unterliegt es jedoch der Witterung. Durch die UV-Strahlung der Sonne wird das Lignin an der Oberfläche abgebaut, und das Holz entwickelt mit der Zeit eine silbergraue Patina. Dies ist ein natürlicher Schutzmechanismus und kein Qualitätsmangel.
Möchtest du den warmen, mandelfarbenen Ton erhalten, solltest du die Terrasse direkt nach der Verlegung (oder nach einer kurzen Bewitterungszeit von ca. 2 Wochen, um Poren zu öffnen) mit einem pigmentierten Terrassenöl behandeln. Wiederhole dies am besten einmal jährlich im Frühjahr nach der Reinigung.
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