Eine Schaukel für den Garten ist ein wunderbares Highlight für Kinder. Allein oder in Gesellschaft zu schaukeln ist eine unterhaltsame Aktivität, die einfach nie langweilig wird und jede Menge Spaß bringt. Ganz nebenbei hat Schaukeln die Vorteile, dass sich Kinder an der frischen Luft aufhalten und die Motorik gefördert wird.

Material zum Bau der Schaukel
Für das Gestell der Schaukel benötigst du eine robuste und für den Außenbereich geeignete Holzart, die mit dem richtigen Holschutz den wechselnden Witterungseinflüssen lange standhält. Alternativ kann auch kesseldruckimprägniertes Holz verwendet werden. Der Vorteil liegt darin, dass das speziell behandelte Holz langlebiger ist und weniger anfällig für die Einflüsse des Wetters und Insekten- sowie Pilzbefall ist.
Planung und Vorbereitung für den Schaukelbau
Das richtige Werkzeug und das passende Zubehör sind für den Schaukelbau essenziell. Plane im vorherein alles gut durch und besorge alles, was nötig ist. Bedenke außerdem, dass der optimale Standort im Garten und ein ausreichender Abstand von mindestens 3 - 4 Metern zu Zäunen, Gartenkonstruktionen und anderen Spielgeräten unabdingbar sind, um die Verletzungsgefahr zu verringern. Es empfiehlt sich außerdem, eine Fallschutzmatte zu nutzen oder einen weichen Untergrund aus Sand zu wählen, da diese mögliche Stürze abmildern können.
Schaukel selber bauen mit folgendem Werkzeug:
Für den Bau eines Schaukelgestells benötigst du Folgendes:
- 4 Holzbalken/Seitenträger
- 1 Querbalken
- zusätzliche Balken zur Stabilität (optional)
- Sturmanker + passende Schrauben (optional)
- erdfeuchter Landschaftsbaubeton
- Splitt oder Kies zum Auffüllen
- Gewindebolzen + Unterlegschrauben/Muttern
- Holzschrauben
- Werkzeuge, wie Bohrmaschine + Aufsätze, Zollstock, Wasserwaage
- Schaukel (maximale Belastbarkeit beachten)
- Schaukelaufhängung (TÜV geprüft)
Fundament vorbereiten
Es ist von Vorteil, auf dem Boden abzustecken, wo die Schaukel stehen soll und die Abstände sichtbar zu machen. Danach kannst du das Fundament für die Schaukelfüße vorbereiten, indem vier Löcher ausgehoben werden, die ca. 60 cm tief sind. Diese werden dann zu einem Drittel (20 cm) mit Splitt aufgefüllt.
Das Gestell aufbauen
Leg die Seitenträger so auf den Boden, dass sich diese auf einer Höhe von 250 cm kreuzen. Die Träger werden mit Gewindebolzen, Unterlegscheiben und Muttern verbunden. Tipp: Bohre die Löcher immer vor und dreh anschließend die Bolzen ein. Um zusätzliche Stabilität zu gewährleisten, können optional auf beiden Seiten der Träger Querbalken auf der Höhe von 100 cm angebracht und ebenfalls mit Gewindebolzen, Unterlegscheiben und Muttern befestigt werden. Der obere Querbalken wird mit Gewindebolzen in den passenden Abständen versehen. Dort werden in einem späteren Schritt die Schaukelaufhängungen befestigt. Die Abstände richten sich nach der verwendeten Schaukelart. Leg nun den Querbalken auf die Seitenteile und fixiere diesen mit Bolzen, Unterlegscheiben und Muttern. Auch hier ist es empfehlenswert die Löcher vorzubohren.
Das Schaukelgestell aufstellen
Das vorbereitete Fundament wird mit Beton aufgefüllt und nun kann das Gestell eingesetzt sowie ausgerichtet werden. Achte darauf, dass sich in der Masse keine Luftblasen bilden, da dies die Stabilität beinträchtigen könnte. Lass den Beton ausreichend lange aushärten und fülle den Rest des Fundaments nochmals mit Splitt auf.
Sturmanker nutzen
Für eine zusätzliche Stabilität des Konstrukts können Sturmanker genutzt werden. Diese bestehen aus einem Metallhaken, der im Boden versenkt wird und einer Stützstange, die mit dem Schaukelfuß verschraubt wird. Die Anker werden beim Aufbau des Gestells in die feuchte Betonmasse eingebracht.
Fazit zum Schaukelbau
Das Vorhaben ist anspruchsvoll und benötigt wenigstens einen weiteren Helfer, der dich unterstützt. Am Ende hast du jedoch eine individuell gestaltete Schaukel, die du ganz nach deinen Wünschen umgesetzt hast. Der Aufwand wird zudem mit leuchtenden Kinderaugen und jeder Menge Spielspaß belohnt.