Vorteile von Kanadische Lärche Rhombusleisten 20x68 mm
- Flache 15°-Schräge rundum - Regenwasser läuft über die geneigten Kanten ab, die Wandfläche bleibt optisch ruhig
- Lärchen-Kernholz der Dauerhaftigkeitsklasse 3 - mäßig dauerhaft nach DIN EN 350 und damit für die bewitterte, hinterlüftete Fassade vorgesehen
- Gehobelt mit gerundeten Kanten - liegt beim Zuschnitt und beim Anbringen gut in der Hand
- Kammergetrocknet (KD, kiln-dried) - sofort verlegebereit, ohne lange Wartezeit am Einbauort
- Unbehandelt - du entscheidest, ob die Fläche vergrauen darf oder mit Öl bzw. Dünnschichtlasur beschichtet wird
- 70 % PEFC-zertifizierter Anteil - als Zertifizierung am Artikel gepflegt
- Sortierrücklagen zum günstigeren Preis - Aststellen, Farbschwankungen, Maßtoleranzen und Beschädigungen sind möglich
Kanadische Lärche Rhombusleisten 20x68 mm im Detail
Was diese Rhombusleiste ausmacht, ist ihr Profil: Auf jeder der vier Längsseiten läuft eine Schräge von 15° um, der Querschnitt misst 20x68 mm. Verlegt mit offener Fuge ergibt das eine klare Schattenlinie für die moderne Holzfassadenverkleidung. Das Holz ist gehobelt, kantengerundet und kommt ohne Oberflächenbehandlung zu dir.
Wichtig für deine Kalkulation: Dieser Artikel besteht aus Sortierrücklagen, also aus Stücken, die bei der Nachsortierung aus der A-Ware aussortiert wurden. Technische und mechanische Beschädigungen hat man dabei nicht entfernt. Aststellen, Farbschwankungen, Maßtoleranzen und Beschädigungen sind möglich - auch deutliche Schäden wie Schlagstellen, Risse, Splitter oder Kantenausbrüche kommen vor, und manche Leisten sind erst nach dem Zurückschneiden beschädigter Enden brauchbar. An der Holzart selbst ändert das nichts: Dauerhaftigkeitsklasse, Rohdichte und Festigkeit bleiben dieselben, lediglich das einzelne Stück kann Schäden tragen. Kalkuliere deshalb mit mindestens 25 % Zuschlag, damit du beschädigte Stücke aussortieren und Grenzfälle an wenig einsehbaren Stellen verbauen kannst.
Anwendungsbereiche der Rhombusleiste
Verbaut wird sie überwiegend als vorgehängte, hinterlüftete Fassadenbekleidung in der Gebrauchsklasse 3.1 (bewittert, kein Erdkontakt). Das reicht vom Carport über das Gartenhaus bis zum Nebengebäude, im Neubau ebenso wie bei der Sanierung am Wohnhaus, senkrecht oder waagerecht angebracht. Sortierrücklagen sind vor allem für Projekte gedacht, bei denen das Budget zählt und die Optik nachrangig ist, zum Beispiel an Rück- und Seitenwänden. Für Erdkontakt und den dauerhaft nassen Spritzwasserbereich am Sockel ist diese Leiste nicht vorgesehen. Wer lieber eine heimische Herkunft mit ähnlicher Optik möchte, schaut sich die Rhombusleisten aus europäischer Lärche an.
Eigenschaften von Kanadische Lärche
Charakteristisch für Kanadische Lärche (Larix occidentalis) ist die Lage ihrer Rohdichte: Mit 560 bis 630 kg/m³ sitzt sie zwischen der europäischen und der sibirischen Lärche. Das Nadelholz wächst im Westen Nordamerikas. Sein Kern ist rot- bis warmbraun mit honigfarbenen Einschlüssen, der schmale Splint hebt sich gelblich-weiß bis cremig ab, und die gerade Maserung zeigt einen deutlichen Wechsel von Früh- und Spätholz. Die Norm DIN EN 350 ordnet das Kernholz in DK 3 (mäßig dauerhaft) ein; Splintholz gilt als nicht dauerhaft. Unter freier Bewitterung entsteht innerhalb von ein bis drei Jahren eine silbergraue Patina. Das Holz enthält viel Harz und Gerbstoff: Harzgallen gehören zum Naturholz, und der Regen kann anfangs Gerbsäure herauslösen, die hellen Sockeln, Putz oder Beton Flecken hinterlässt.
Verlegung und Verarbeitung der Rhombusleiste
Hinter den Leisten brauchst du einen belüfteten Raum von mindestens 20 mm zur Dämmebene, so schreibt es DIN 68800-2 vor; unten am Fuß und oben an der Traufe müssen Luftöffnungen frei bleiben. Die Traglattung besteht aus Nadelholz, bei senkrecht stehenden Leisten ergänzt du eine Konterlattung. Was du dafür an Bauteilen brauchst, zeigt die Fassaden-Unterkonstruktion. Der unterste Leistenrand sollte 30 cm über dem Gelände enden, zwischen den Leisten bleibt eine Fuge von 10 bis 15 mm, an Fensterlaibungen am Stirnende wenigstens 5 mm. Befestigt wird sichtbar mit Fassadenschrauben aus Edelstahl, eingedreht mittig in der Leiste und außerhalb der Schrägen, der Kopf sitzt leicht versenkt. Edelstahl A2 genügt bei Lärche; A4 kommt nur bei Meeresnähe oder Wasserkontakt in Frage. Verzinkte Schrauben fallen aus, weil sie mit dem Gerbstoff reagieren. Die Schraube sollte mindestens das 2,5-Fache der Leistenstärke lang sein, hier also etwa 50 mm. Vorbohren empfiehlt sich, weil die Lärche dicht ist und zum Spalten neigt - an den Stirnenden und am Rand solltest du es nicht weglassen. Zum Beschichten eignen sich Öl oder Dünnschichtlasur, filmbildende Lacke haften auf dem harzreichen Holz nicht dauerhaft.
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Empfehlung vom Holzhandel Deutschland Team
Schneide Enden mit Rissen oder Ausbrüchen vor der Montage gesund zurück und heb die gekappten Stücke für kurze Felder an Laibungen und Ecken auf - so verwertest du fast jede Leiste, auch aus Sortierrücklagen.
| Behandlung | unbehandelt |
|---|---|
| Einsatzort | Außenbereich |
| Holzart | Kanadische Lärche |
| Kantenbearbeitung | gerundet |
| Oberfläche | gehobelt |
| Schräge Rhombus | 15° |
| Sortierung | Sortierrücklagen |
| Verfügbarkeit | Anfall |
| Zertifizierung | 70% PEFC certified, Green Choice |
| Gewicht | 2,49 kg |
| Länge | 3.050 mm |
| Breite | 68 mm |
| Stärke | 20 mm |
Kanadische Lärche Rhombusleisten, 20x68 mm, KD, 15° Schräge, fein gesägt, Kanten gerundet
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