Dein Projekt, unser Service
- Art-Nr.
- 00004909
- Verfügbar
- unbegrenzt
- Art-Nr.
- 18-202083
- Maße
- 0.8 × 70 × 20 mm
- Verfügbar
- unbegrenzt
- Art-Nr.
- 00083853
- Verfügbar
- unbegrenzt
- Art-Nr.
- 00021148
- Verfügbar
- unbegrenzt
Fugenband und Schläuche – Das Finish für deine Terrasse
Die Fugen zwischen den Terrassendielen sind technisch notwendig, damit das Holz arbeiten kann, doch im Alltag können sie auch stören. Vielleicht ist dir schon einmal der Haustürschlüssel hindurchgefallen oder dich ärgert das Unkraut, das von unten durchwächst. Mit Fugenbändern und Fugenschläuchen kannst du diese Zwischenräume effektiv schließen. Das sorgt nicht nur für eine geschlossene, maritime Deck-Optik, sondern erleichtert dir auch die Reinigung und Pflege erheblich.
Inhalt
- Überblick: Fugenband und Schläuche
- Warum Fugen abdichten? Deine Vorteile
- EPDM-Fugenband und Fugenschlauch im Vergleich
- Wichtig: Belüftung bei Holzdielen beachten
- Tipps zur Verarbeitung
- Jetzt Fugenmaterial kaufen bei Holzhandel Deutschland
Warum Fugen abdichten? Deine Vorteile
Das Verschließen der Terrassenfugen bringt dir mehr als nur eine veränderte Optik. Es löst gleich mehrere Probleme, die bei offenen Terrassenkonstruktionen auftreten können:
- Schutz vor Schmutz: Es fallen keine Essensreste, Blätter oder Nadeln mehr zwischen die Dielen, wo sie verrotten könnten.
- Verlustsicherung: Kleinteile wie Münzen, Schmuck oder Schlüssel bleiben auf der Oberfläche liegen und verschwinden nicht mehr unter der Terrasse.
- Unkrauthemmung: Da weniger Licht unter die Terrasse fällt und der Weg nach oben versperrt ist, wird der Wuchs von Unkraut deutlich erschwert.
- Optik: Du erzeugst den hochwertigen Look eines Schiffsdecks mit geschlossener Oberfläche.
EPDM-Fugenband und Fugenschlauch im Vergleich
Je nach Geschmack und Dielenart stehen dir unterschiedliche Lösungen zur Verfügung. Das klassische Terrassenfugenband besteht meist aus EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk). Dieses Material ist extrem UV-stabil, witterungsbeständig und dauerelastisch. Es wird meist als flaches Profil in die Fuge gedrückt und schließt bündig oder leicht vertieft ab.
Ein Fugenschlauch hingegen ist rund und dient oft eher der optischen Abdichtung. Er eignet sich hervorragend, um nachträglich Lücken zu füllen oder spezielle Design-Akzente zu setzen. Beide Varianten sind sowohl für WPC als auch für bestimmte Holzarten geeignet.
Wichtig: Belüftung bei Holzdielen beachten
Hier ist Vorsicht geboten: Nicht jede Holzart verträgt eine komplette Abdichtung der Fugen. Holz muss atmen und trocknen können. Wenn du die Fugen oben verschließt, veränderst du das Mikroklima unter den Dielen. Die Luftzirkulation (Hinterlüftung) wird eingeschränkt, was bei Nässe zu Fäulnisbildung führen kann.
Verwende Fugenbänder daher idealerweise nur bei WPC-Dielen oder bei thermisch behandelten Hölzern und Harthölzern mit geringem Quell- und Schwindverhalten. Bei weichen Nadelhölzern, die stark arbeiten, raten wir dir von einer kompletten Fugenabdichtung ab, da das Holz den Druck auf das Band bei Feuchtigkeitsaufnahme zu stark erhöhen könnte.
Tipps zur Verarbeitung
Die Installation ist denkbar einfach, erfordert aber Sorgfalt. Das Band oder der Schlauch wird in den Spalt zwischen den Dielen eingedrückt. Achte unbedingt darauf, das Material beim Einlegen nicht in die Länge zu ziehen. Gummi und Kunsstoff ziehen sich sonst später wieder in ihre Ursprungsform zusammen, wodurch Lücken an den Enden entstehen können. Schiebe das Band lieber etwas gestaucht in die Fuge, um auf Nummer sicher zu gehen.
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