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Nachhaltiges Tropenholz

Tropenhölzer, wie Akazie, Bangkirai und Teak, sind ein ausgezeichnetes Material für Terrassen und Möbel. Die Hölzer aus den tropischen und subtropischen Wäldern in Mittel- und Südamerika sind mit ihren Eigenschaften fast allen heimischen Hölzern überlegen.

Was sind die Vorteile von Tropenhölzern?


  • Die Optik: Tropenholz wirkt aufgrund seiner schönen Farben und Maserungen sehr edel. Bäume wachsen im tropischen Regenwald ganz anders als in Europa. Durch das konstant warme und feuchte Klima ist die Struktur des tropischen Holzes viel gleichmäßiger.
  • Das Material: Tropenhölzer trotzen Pilzen, Insekten und Feuchtigkeit. Der hohe Kernstoffgehalt macht das Holz härter und robuster.

Was wird aus Tropenholz gemacht?


Parkett, Gartenmöbel und Terrassendielen zählen zu beliebten Produkten aus tropischen Hölzern. Es ist kein Zufall, dass Produkte aus Tropenholz oft und gerne im Außenbereich eingesetzt werden. Denn das Holz ist so robust (siehe oben), dass man es kaum vorbehandeln und pflegen muss.

Worauf sollte beim Kauf von Produkten aus Tropenholz geachtet werden?


Der Einsatz von Tropenholz ist nicht unumstritten. Das liegt daran, dass die illegale Abholzung und Rodung der tropischen Wälder in den letzten Jahren zu einem ernsthaften Problem geworden sind. Die illegalen Rodungen richten einen wirtschaftlichen, aber vor allem einen ökologischen Schaden an: Sie bedrohen den Bestand der Tropenwälder und damit die „grüne Lunge der Erde“.

Verbraucher sollten bei dem Kauf von Tropenholz Möbeln und Böden deshalb unbedingt darauf achten, dass die Holzprodukte über ein Nachhaltigkeitssiegel Hauptziel solcher Zertifizierungen, wie FSC und PEFC, ist die sichere Produktion von nachhaltigem Holz. Mehr in diesem Video: